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<pre>„Ich freue mich jetzt ganz einfach über den Derbysieg, denn in einer Woche fragt niemand mehr, wie er zustande gekommen ist“, so der Schweizer, der vor allem mit Halbzeit zwei nicht zufrieden war. „Wir haben gewonnen, aber nicht brilliert“, brachte es Schmidt auf den Punkt.  <p> Mit der besten Laufleistung der Saison und den meisten Torschüssen der noch jungen Bundesliga-Geschichte kämpften die Gastgeber zwar entschlossen gegen die sich abzeichnende Pleite an — so richtig gefährlich wurde es für den Berliner Kasten jedoch trotz sämtlicher Bemühungen nicht.  <p>  Da es bereits zur Saison-Halbzeit lediglich zu einem Platz im hinteren Mittelfeld reichte, wurden die Rheinhessen zuletzt gnadenlos durchgereicht: Zwei Runden, bevor der letzte Hammer fällt, hält die Elf von Martin Schmidt im Zweikampf mit dem HSV nur das bessere Torverhältnis über Wasser. <p> Hatte die Elf von Pal Dardai ihre starke Heimbilanz vor der Länderspielpause noch gegen den deutschen Rekordmeister tapfer verteidigt (2:2), bekam ausgerechnet die Partie gegen den erklärten Erzrivalen das wohl schlechteste Heimspiel in der Amtszeit des ungarischen Trainers zu sehen. <p>  Vor allem für Schalke ist die Situation alarmierend. Gerade mal drei Punkte trennen die Gelsenkirchener nach ihrem jüngsten Remis gegen Augsburg (1:1) vom Relegationsplatz.  </pre>


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<pre>Dass Schalke wieder in die Erfolgsspiur zurückfand ist auch auf die Systemumstellung zurückzuführen. Weinzierl setzte wie zuletzt beim Europa-Legue-Hinspiel gegen die Gladbacher Borussia in der Defensive auf eine Viererkette.  <p> Beide Male hatten die Freiburger allerdings den Heimvorteil auf ihrer Seite. In Leverkusen setzte es zuletzt dagegen eine deutliche 0:4-Schlappe.  <p>  Im aktuellen Überschwang könnte für die Fuggerstädter dieses Mal nun aber durchaus auch in Gelsenkirchen etwas gehen; in den vergangenen Monaten ist das Team schließlich schon etlichen heimstarken Kontrahenten mit beeindruckenden Leistungen zu Leibe gerückt. <p> Mainz-Manager Rouven Schröder strahlte ebenfalls vor Freude: „Ich bin total stolz auf die Mannschaft und auf Trainer Sandro Schwarz. Er hat es durchgezogen und bis zum Schluss dran geglaubt. Weil er einfach ruhig geblieben ist und die Mannschaft es sehr gut umgesetzt hat.“ <p>  Zudem ist unklar, ob das neue Hertha-System auch der ersten richtig schweren Probe standhält.  </pre> 


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<pre> Video: Augsburg-Coach Manuel Baum nach dem 3:0-Sieg gegen Frankfurt (Quelle: Youtube/FC Augsburg)  <p> Angesichts dieser Prioritätensetzungen wäre es eigentlich nur konsequent, wenn sich der Sport-Club für den spät verschenkten Zähler im Olympiastadion nun eben im eigenen Heiligtum entschädigt — bei näherer Betrachtung droht der Teufel hier aber wieder einmal im Detail zu stecken.  <p>  für den überaus schmeichelhaften Erfolg im Breisgau bekam die Eintracht dann jedoch gegen Bremen und Dortmund die Quittung präsentiert, bevor auch dem Heimspiel gegen RB Leipzig ein nur wenig hilfreiches 1:1 entsprang. <p>  Der Punkt beim Ex-Klub von Schalkes Neo-Coach Markus Weinzierl in der Fuggerstadt musste allerdings teuer bezahlt werden. Nach einer bösen Attacke von Stafylidis musste Breel Embolo schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. <p>  Dank des späten Ausgleichtreffers gegen Stuttgart bleibt der „Sport-Club“ in der Tabelle auf Platz 13, punktegleich mit Aufsteiger Fortuna Düsseldorf (Platz 14) und Schalke 04 (Platz 12).  </pre>


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<pre> – Nach dem jüngsten 2:1 gegen die Hertha stellte Julian Nagelsmann zufrieden fest, dass seine TSG derzeit auch den Top-Teams der Liga gefährlich werden kann.  <p> Und trotzdem fing sich die Tedesco-Elf dann innerhalb von nur 19 Minuten gleich drei Gegentreffer ein.   <p> Das restliche Personal vermittelte in jedem Falle nicht den Eindruck, von den Querelen wachgerüttelt worden zu sein: Auch in Frankfurt wurden die ersten 45 Minuten einmal mehr nur im Schongang absolviert. <p>  Aufgrund des tabellarischen Nachholbedarfs dürfte aktuell auf beiden Seiten Einigkeit darüber bestehen, dass Gala-Vorstellungen bis auf weiteres verzichtbar sind; um irgendwie doch noch den Zug nach oben zu erwischen, gewinnen derzeit selbst dreckige Punktgewinne enorm an Reiz.  <p> Die Wettanbieter lassen sich vom ersten Spieltag jedenfalls nicht irritieren — für die Online-Buchmacher geht der FC Schalke als Favorit in dieses Kräftemessen.  </pre>


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<pre> Die Chance das Titelrennen vielleicht doch noch einmal spannend zu machen, hat RB Leipzig am vergangenen Sonntag ausgelassen.  <p> Sollte der Gabuner gegen das Abwehr-Bollwerk nicht durchkommen, gäbe es für die Borussen noch eine andere Alternative zum Torerfolg zu kommen. Ein Stilmittel, das zuletzt gegen Hannover zwar angewendet wurde, das aber irgendwie in Vergessenheit geraten war: Der Weitschuss.  <p>  Nach diesen recht deutlichen Geschichten schien zuletzt erstmals in Frankfurt etwas Zählbares zum Greifen nah zu sein — mit dem späten K.o.-Schlag in der Nachspielzeit hatte sich dann aber auch in der Commerzbank-Arena die Hoffnung auf einen solchen Glücksmoment erledigt. <p>  In Freiburg ließen die „Königsblauen“ jeglichen Willen und Einsatz vermissen. Und so muss man feststellen: Wer so mit seiner letzten Chance umgeht, die Europa League zu erreichen, der hat es dann irgendwann auch nicht mehr verdient.  <p> Mit einem „Dreier“ gegen den „Sport-Club“ wollen die „Roten Bullen“ den zweiten Platz einnehmen, Freiburg droht damit die bereits fünfte sieglose Partie in Folge und ein weiterer Fall in der Tabelle.  </pre>


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